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24.01.2012

Nachfolger ist einer der "100 besten Schmerzspezialisten"

Generationswechsel im Krankenhaus Lindenbrunn: Prof. Evers folgt auf Prof. Hofferberth
 
Coppenbrügge (sto). 22 Jahre lang hat Prof. Dr. Bernhard Hofferberth die Neurologische Klinik des Krankenhauses Lindenbrunn geleitet. Am 18.01.2012  wurde der Mediziner in den Ruhestand verabschiedet. Neuer Chefarzt ist Prof. Dr. med. Dr. phil. Stefan Evers. Da die Abteilung wegen zunehmender Größe Anfang des Jahres in zwei Abteilungen gegliedert worden war, gibt es einen weiteren Chefarzt der neurologischen Klinik – Dr. Matthias Ullmann, der bisher 21 Jahre leitender Oberarzt war. Seinen Chefarztposten wird 2013 Prof. Dr. Svenja Happe, Ehefrau von Prof. Evers, übernehmen.

Im Rahmen der feierlichen Verabschiedung würdigten Rolf Harmening, der Vorsitzende des Trägervereins, und Frank Schmidt die Verdienste des ehemaligen Chefarztes. "Durch die Arbeit von Prof. Hofferberth sind wir zu einer modernen Fachklinik in der Region geworden", betonte der Geschäftsführer des Krankenhauses. Der ehemalige Chefarzt habe die Abteilung aufgebaut und sie überregional bekanntgemacht. Er habe rund 35 500 Patienten behandelt. "Meine Arbeit hat mir Freude bereitet. I did it my way", verabschiedete sich Prof. Hofferberth.

Mit der Verabschiedung Hofferberths vollzieht sich ein Generationswechsel im Lindenbrunn. Prof. Evers, der laut Fokus-Ärzteliste, November 2011, zu den 100 besten Schmerzspezialisten Deutschlands gehört, ist 48 Jahre alt. Sein Studium und seine Weiterbildung im Fachgebiet Neurologie hat der Mediziner am Universitätsklinikum Münster absolviert. Nach einem einjährigen Forschungsaufenthalt in London wurde er zum Oberarzt der Poliklinik für Neurologie in Münster berufen, wo auch die Habilitationen und die Ernennung zum Professor erfolgten. Evers ist spezialisiert in der Schmerztherapie und der neurologischen Intensivmedizin. Ehrenamtlich übt er das Amt des Generalsekretärs der "Internationalen Kopfschmerzgesellschaft" aus. Er habe sich auf das Amt des Chefarztes beworben, weil Lindenbrunn eine moderne Einrichtung sei, die ein breites Spektrum erfülle. Er wolle Bewährtes fortsetzen.

Quelle: DEWEZET vom 19. Januar 2012





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