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24.11.2014

Vorstand des Beirates für Menschen mit Behinderung des Landkreises Hameln-Pyrmont tagt im Krankenhaus Lindenbrunn

Pflegedirektor hält Vortrag über die Geschichte des Hauses
 
Als Gotthard Feist im September 2014 einen Herzinfarkt erleidet, wird er anschließend zur Rehabilitation ins Krankenhaus Lindenbrunn eingewiesen. Seine Genesung schreitet stetig und zufriedenstellend fort. Die Entlassung nach Hause ist klar im Fokus der Zukunftsplanung.

Am 12. November 2014 ist Feist noch in Behandlung, lässt es sich aber nicht nehmen als Vorsitzender des Beirates für Menschen mit Behinderung des Landkreises Hameln-Pyrmont an der Vorstandssitzung teilzunehmen. So wurde diese kurzerhand in die Räumlichkeiten des Krankenhauses Lindenbrunn verlegt. Ein guter Anlass, um etwas zur Geschichte und den Behandlungsschwerpunkten des Hauses zu erfahren, findet Feist und lädt Pflegedirektor Friedhelm Albrecht ein, ein paar Worte zum Haus vorzutragen.

Die Sitzung beginnt um 15.00 Uhr mit der Vorstellung der anwesenden Personen. Anschließend übergibt Gotthard Feist Friedhelm Albrecht das Wort. Dieser liefert erste interessante Informationen zur Geschichte des Vereins zur Betreuung von Schwerbehinderten e. V., unter anderem Träger des Krankenhauses Lindenbrunn: "Der Verein entstand nach dem zweiten Weltkrieg, der viele Schwerstbeschädigte hervorgerufen hat. Zunächst wurde ein Heim für Behinderte in Bückeburg, das Haus Kurt Partzsch, errichtet. Es folgte der Kauf des Spezialkrankenhauses Lindenbrunn, wie es damals noch hieß, und eine weitere Pflegeeinrichtung für Behinderte in Bad Rehburg, das Haus Viktoria Luise." "Im Spezialkrankenhaus wurden damals Langzeitkranke und Schwerstpflegefälle untergebracht", erklärt Albrecht. Heute ist der Lindenbrunn eine modern ausgestattete Klinik, die sich auf die Fachabteilungen Geriatrie und Neurologie spezialisiert hat und zudem ein breites Angebot an therapeutischen Behandlungen bietet.

In der geriatrischen Abteilung des Krankenhauses werden unter der Leitung von Dr. Manfred Gogol akut internistische oder geriatrische Erkrankungen behandelt, die nicht einer intensivmedizinischen Versorgung und Überwachung bedürfen. "Das Krankenhaus Lindenbrunn war die erste geriatrische Einrichtung in der Region und schon immer Vorreiter auf diesem Gebiet", erzählt Albrecht stolz.

Nachdem Professor Dr. Hofferberth den neurologischen Bereich der Klinik geleitet und aufgebaut hat, übernimmt 2012 zunächst Prof. Dr. med. Dr. phil Stefan Evers die neurologische Leitung. Er gehört laut Fokus-Ärzteliste zu den hundert besten Schmerzexperten Deutschlands. Aufgrund zunehmender Größe wurde die Abteilung in zwei Abteilungen aufgeteilt, sodass es seit 2013 mit Prof. Dr. med. Christian Winkler PhD einen zweiten Chefarzt in der Klinik für Neurologie gibt. Als 2012 die Frage nach einer Neubesetzung im Raum stand, war der Krankenhausbetriebsleitung klar: "Wir wollten zwei neue Chefärzte und einer davon soll auf Parkinson spezialisiert sein." Mit Professor Winkler hat der Lindenbrunn sogleich einen Parkinsonexperten gefunden und innerhalb kürzester Zeit Parkinson als Schwerpunkt in der neurologischen Abteilung etabliert.

"Wir sind froh, dass wir mit Professor Evers und Professor Winkler zwei solche Experten gewinnen konnten", zeigt sich Albrecht erfreut. Albrecht erklärt weiter: "Wir glauben, dass wir für die Region ein gutes Angebot vorhalten. Die Patienten müssen keine großen Wege zurücklegen, um zu uns zu gelangen." "Als Service bieten wir einen Parkplatz, der nicht bewirtschaftet wird. So können Patienten und Angehörige kostenfrei parken."

Die Vorsitzenden des Behindertenbeirats sind erfreut über das vielfältige Angebot, welches das Krankenhaus Lindenbrunn bietet und bedanken sich für die zahlreichen, interessanten Informationen.

Gotthard Feist zeigt sich in einem anschließenden Gespräch sehr dankbar für die "sehr gute Behandlung und tolle Betreuung" im Krankenhaus Lindenbrunn und sieht seiner Entlassung nach Hause freudig entgegen. "Ich möchte mich herzlich für die positiven Erfahrungen, die ich hier gemacht habe, bedanken. Allen voran bei den Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften, die sich wunderbar um mich und meine Genesung gekümmert haben." "Man merkt hier herrscht ein gutes Betriebsklima", stellt Feist positiv fest.

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