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09.10.2008

Bessere Nachsorge für Unfall-Patienten

MHH und Lindenbrunn schließen Vertrag
 
Zwischen dem Fachkrankenhaus Lindenbrunn und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) wird heute ein Vertrag geschlossen, der die Nachsorge und Rehabilitation nach Operationen vor allem älterer Patienten verbessern soll. Die Kooperation wird eingebettet in ein neues umfassendes Rehabilitationskonzept der therapeutischen Abteilungen für Physikalische Medizin, Balneologie, Ergotherapie, Sprachtherapie und Neuropsychologie. Patienten, die schwere Frakturen der Extremitäten und des Achsenskeletts, also der Wirbelsäule und des Beckens, haben, wird in Zukunft angeboten, wenige Tage nach der Operation und Erstversorgung in der Unfallchirurgie der MHH nach Lindenbrunn verlegt zu werden, um dort eine fachgerechte Behandlung und Rehabilitation zu erfahren.

Ein Kernstück der Vereinbarung ist eine frühzeitige ärztliche Bewertung der persönlichen Rehabilitationsfähigkeit der unfallchirurgischen Patienten. Diese Einschätzung bildet die Grundlage dafür, dass die Patienten so zeitnah wie möglich nach der Operation für die verschiedenen Behandlungen in Lindenbrunn eingeplant werden können und der Übergang nahtlos erfolgt. Fast 100 Patienten sollen jährlich von dieser Zusammenarbeit profitieren.

"Die Vorteile für die Patienten liegen darin, dass sie zu jedem Zeitpunkt ihres Behandlungsverlaufs die für sie optimale Behandlungsqualität erhalten", erklärt Dr. Manfred Gogol, Leiter der Klinik für Geriatrie im Krankenhaus Lindenbrunn. Für die Krankenhäuser bietet das Verfahren den Vorteil, dass jeweils auch die Fachkompetenz des Kooperationspartners genutzt werden kann, statt diese selbst aufbauen zu müssen und auch die Auslastung der Betten kalkulierbarer wird.

Quelle: DEWEZET vom 08. Oktober 2008

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