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30.05.2008

Bilderausstellung "Reiseerinnerungen" vom 19.05. bis 01.07.2008


 

Mit einer Vermissage am 19. Mai 2008 eröffnete der aus Coppenbrügge stammende Künstler Horst Wollenberg in Beisein von leitenden Mitarbeitern des Krankenhauses Lindenbrunn seine Aquarellausstellung "Reiseerinnerungen". Die Ausstellung dauert noch bis zum 01. Juli 2008 an. Über dieses Ereignis berichtete die Deister- und Weserzeitung (DEWEZET) in ihrer Samstagsausgabe vom 24. Mai 2008 mit folgendem Artikel:



Hawaii und Honolulu im Krankenhausflur

„Reiseerinnerungen“ von Horst Wollenberg

Coppenbrügge (ist). „Es ist am Ende zeitlich wieder ’n bisschen eng geworden“, sagt Horst Wollenberg aus Coppenbrügge bei der Eröffnung seiner Aquarellausstellung im Krankenhaus Lindenbrunn. Im Wechsel hauchend und polierend legt der Künstler letzten Glasglanz auf die Brücke von San Francisco. Die war als letztes und einziges Exponat seiner „Reiseerinnerungen“ aus aller Welt von der Bleistiftskizze vor Ort erst nachts zuvor und zu Hause zu Papier gebracht worden. Skizzenblock und Bleistift haben grundsätzlich oberste Priorität in seinem Reisegepäck.


Pflegedienstleiter Friedhelm Albrecht, Oberarzt Neurologie Dr. Ralph Thinius, Verwaltungsdirektor Frank Schmidt, Chefarzt Dr. Manfred Gogol und Horst Wollenberg (von links) vor der „Brücke von San Francisco“ als Zeichnung und Aquarell. Foto: ist

Er ist weit gereist: von Hawaii und Honolulu, über den Pariser Montmartre, das englische Exeter, Rügen, Bangkok, Kuala Lumpur und Sydney. Dem Betrachter präsentiert er seinen ganz individuellen Reiseprospekt. Spanien, Italien und Griechenland seien darin nahezu ausverkauft, sagt er. Seine künstlerische Inspiration setze Wohlgefühl, Gefallen und Ruhe voraus. Geschäftigkeit und turbulentes Treiben an touristischen Brennpunkten empfinde er mit zunehmendem Alter als störend – Pause für Bleistift und Pinsel. Beruhigend und menschenleer sind Zeichnungen und Aquarelle. Nur bisweilen versteckt er sich selbst darauf ganz dezent in einem Straßenzug.
 
Beschäftigung und gemeinsame Gespräche über die Bilder seien willkommene Abwechslung jenseits der Krankheit für Patienten und Besucher im Lindenbrunn, erklären Verwaltungsdirektor Frank Schmidt und Chefarzt Dr. Manfred Gogol im Krankenhaus Lindenbrunn.



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