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Die ambulanten Angebote der Neurologischen Abteilung


Ambulanz für Schwindel- und Gleichgewichtsstörungen

Schwindel und Gleichgewichtsstörungen sind häufige aber recht unspezifische  Symptome. Neben den verschiedensten Ursachen aus fast allen medizinischen Fachgebieten kommen Erkrankungen des peripheren Labyrinths, des Hirnstamms, des Kleinhirns und anderer neurologischer Strukturen in Betracht. Spezielle Untersuchungsmethoden wie die Elektronystagmographie, die Posturographie (Registrierung der Standstabilität) und weitere neurophysiologische und audiologische Untersuchungen kommen zur Anwendung. Nach der Untersuchung und Diagnostik in der Sprechstunde für Schwindel und Gleichgewichtserkrankungen können Patienten auch stationär zum physikalischen Training bei Schwindel (intensive Anwendung von Gleichgewichtsübungen) aufgenommen werden.



Überweisung durch Nerven- und HNO-Ärzte; Anmeldung: Frau Marsmann, Telefon: 05156 / 782 290

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Ambulanz für Gedächtnisstörungen und Demenz-Erkrankungen

Der Begriff „Demenz“ umfasst mehr als 70 verschiedene Erkrankungen, von denen die Alzheimer-Erkrankung nur eine, wenn auch eine der häufigsten ist. Bei spürbaren Veränderungen der Merkfähigkeit, des Gedächtnis oder bei Persönlichkeitsveränderungen können die Betroffenen  zu einer ambulanten Untersuchung überwiesen werden. Unsere Leistungen in der Sprechstunde sind eine spezielle neurologisch-psychiatrische Untersuchung, eine ausführliche neuropsychologische Testuntersuchung, ggfs. eine internistisch-geriatrische Untersuchung und spezielle apparative Zusatzuntersuchungen. Ziel ist die Differenzierung zwischen nicht krankhaften und  krankhaften Formen der Vergesslichkeit. Geboten wird eine psychosoziale Beratung der Betroffenen und ihrer Angehörigen sowie eine Beratung bei der medikamentösen Behandlung.



Die Untersuchungen werden auf Überweisung des Hausarztes oder eines Facharztes durchgeführt. An diesen wird eine beratende Stellungnahme abgegeben. Die Weiterbehandlung findet durch den Hausarzt oder Facharzt statt. Die Untersuchungen finden im Regelfall ambulant statt, ein Krankenhausaufenthalt ist nur in Ausnahmefällen erforderlich.



Überweisung durch jeden Vertragsarzt; Anmeldung: Frau Hupel, Telefon: 05156 / 782 292

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Ambulanz für Schlafstörungen

Die Neurologische Abteilung betreibt seit Jahren ein Schlaflabor mit insgesamt drei Ableitungsplätzen. Die Sprechstunde für Schlafstörungen dient zur ambulanten Untersuchung und Vordiagnostik vor der Untersuchung im Schlaflabor. Patienten mit dem Verdacht auf ein obstruktives Schlaf-Apnoesyndrom werden ambulant mit Hilfe eines Meßgeräts über Nacht in der häuslichen Umgebung abgeleitet. Bei der Bestätigung des Verdachts mit Hilfe dieser Screening-Geräte werden die Patienten in das Schlaflabor zur sog. Polysomnographie stationär für zwei bis drei Tage aufgenommen. Auch andere schlafbezogene Störungen, wie das Restless-leg-Syndrom oder verschiedene Hypo- und Hypersomnien (z.B. Narkolepsie)  werden in der Sprechstunde soweit es möglich ist ambulant diagnostiziert und behandelt, ggfs. werden die Patienten stationär im Schlaflabor aufgenommen.



Überweisung durch jeden Vertragsarzt; Anmeldung: Frau Hupel, Telefon: 05156 / 782 292

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Ambulanz für Spastische Bewegungsstörungen

In der Therapie der spastischen Bewegungsstörungen sind in den letzten Jahren verschiedene neue Verfahren zur Anwendung gekommen. Neben der oralen Medikation von Antispastika (z.B. Lioresal, Dantamacrin etc.) ist hier vor allem die kontinuierliche Gabe von Lioresal  in den Liquorraum (intrathekale Applikation) mit Hilfe von unter der Haut implantierten elektronischen Pumpsystemen und die gezielte Anwendung von Botulinum-Toxin Injektionen in die spastische Muskulatur zu nennen. Aber auch spezielle physikalische Verfahren wie die Schienung von Gelenken oder redressierende Gipse bei ausgeprägter Beugespastik kommen zur Anwendung.



In der Ambulanz für spastische Bewegungsstörungen werden Patienten betreut, deren Spastik mit einer alleinigen oralen Medikation nicht zu beherrschen ist.  Zur Wiederauffüllung der Lioresal-Pumpen oder zur Reinjektion von Botulinum-Toxin können Patienten vorgestellt werden.



Überweisung durch jeden Vertragsarzt; Anmeldung: Frau Hupel, Telefon: 05156 / 782 292

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Ambulanz für Schluckstörungen

Viele neurologische Erkrankungen gehen mit einer Störung des Schluckens einher. Bekannte Schluckstörungen können nach der stationär eingeleiteten Therapie, die ambulant fortgesetzt wurde, ambulant kontrolliert werden. Dabei wird ambulant videofluoroskopisch (Breischluckuntersuchung unter Röntgen-Durchleuchtungskontrolle) oder endoskopisch (Beobachtung des Schluckaktes mit Hilfe eines durch die Nase in den Rachen gelegten Endoskops) der Schluckakt untersucht. Aus dieser Untersuchung leiten sich dann die entsprechenden Empfehlungen zur Ernährung des Patienten bzw. zur Schlucktherapie ab.



Anmeldung: Frau Hupel, Telefon: 05156 / 782 292

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