Elektroenzephalographie: Abkürzung EEG; Methode zur Registrierung von Potentialschwankungen des Gehirns die von auf der Kopfhaut angebrachten Elektroden erfaßt, verstärkt und kontinuierlich aufgezeichnet werden.
Elektromyographie: Abkürzung EMG; Methode zur Registrierung der Aktionsströme im Muskelgewebe bzw. einzelner Muskelaktionspotentiale; die Ableitung erfolgt mit Hilfe von in den Muskel eingestochenen Nadelelektroden oder über dem Muskel plazierten Oberflächenelektroden; die Potentiale werden verstärkt, optisch und akustisch wiedergegeben sowie aufgezeichnet.
Elektronystagmographie: Abkürzung ENG; Methode zur elektrischen Aufzeichnung von spontanen und experimentell ausgelösten Augenbewegungen.
Endoskopie: Ausleuchtung und Inspektion von Magen und Darm mit Hilfe eines Endoskops (röhrenförmiges, flexibles Instrument mit einem optischen System).
Epilepsie: Funktionsstörungen des Gehirns infolge überschießender Entladungen von Nervenzellen; Diagnose: sorgfältige Anamnese (Befragung des Patienten), Elektroenzephalographie, Computertomographie, Kernspintomographie; Therapie: Beseitigung der Ursache bei faßbaren Hirnerkrankungen (z.B. Hirntumoren); Vermeidung charakteristischen Auslösefaktoren (Schlafmangel, Stroboskoplicht u.a.); Langzeittherapie mit Medikamenten (Antiepileptika), durch die 60-70% der Pat. anfallsfrei werden und Verhaltenstherapie.
ergo: (griech.) = Aktivität, Kreativität, Schöpfung
Ergometrie: Messung körperlicher Leistung unter dosierbarer Belastung mit einem Ergometer sowie Registrierung und gegebenenfalls Aufzeichnung der dabei auftretenden Veränderungen von verschiedenen Parametern der Herz-Kreislauf-Funktion und Atmung.
Ergotherapie: zusammenfassende Bezeichnung für Beschäftigungs- und Arbeitstherapie; findet Anwendung bei Störungen des koordinierten Bewegungsablaufes der Sinnesorgane und der geistigen sowie psychischen Fähigkeiten bei Patienten und Behinderten jeden Alters. Der Ergotherapeut übt mit den Patienten Essen, Waschen, Ankleiden, Schreiben, den Umgang mit anderen Menschen, die Belastbarkeit am Arbeitsplatz. Das Ziel ist die weitestmögliche Selbständigkeit im täglichen Leben und im Beruf. Die Arbeitstherapie setzt Arbeit selbst als therapeutisches Verfahren ein oder trainiert Einzelleistungen, die zur Arbeitsfähigkeit führen können. Ziele sind hier die weitestmögliche Wiederherstellung und Erhaltung geistiger, psychischer und körperlicher Fähigkeiten und die Vorbereitung auf selbständiges Leben und Arbeiten. Der Schwerpunkt liegt in der Verbesserung bzw. Wiedergewinnung gestörter oder verlorengegangener Fähigkeiten wie Ausdauer, Konzentration, Kommunikation, Kooperation, Selbsteinschätzung, Zeiteinteilung, Grob- u. Feinmotorik.
farbcodierte Duplexsonographie: Verfahren der Ultraschalldiagnostik zur gleichzeitigen Untersuchung der Weichteilstrukturen und des Blutstroms; bei der farbkodierten Duplexsonographie wird die Richtung des Blutstroms in bezug auf den Schallkopf durch unterschiedlichen Farben sichtbar gemacht.
Farbdoppler-Echokardiographie: Verfahren der Ultraschalldiagnostik des Herzens unter Anwendung eines farbcodierten Dauerschallverfahrens mit gleichzeitiger Aufzeichnung eines EKG; erlaubt Aussagen über Richtung, Geschwindigkeit und Qualität der Blutströmung.
Geriatrie: Altersheilkunde, Lehre von den Erkrankungen des alten Menschen; fächerübergreifendes Gebiet der Medizin; welches sich insbesondere auf eine abgestimmte Therapie auf die, bei den Patienten vorhandenen Mehrfacherkrankungen, spezialisiert hat. Weitere wichtige Aspekte der Geriatrie sind Assessment, Angehörigenbetreuung, sowie die Rehabilitation.
Herzmuskelschwäche: Herzinsuffizienz; unzureichende Funktion des Herzens, bei der das Herz nicht mehr imstande ist, eine den Anforderungen entsprechende Förderleistung zu erbringen; Einteilung: nach dem betroffenen Herzabschnitt in Rechtsherzinsuffizienz, Linksherzinsuffizienz und beidseitiger Insuffizienz (Globalinsuffizienz); Ursache: unter anderem Herzinfarkt, angeborene oder erworbene Herzfehler, Herzrhythmusstörungen, Verminderung der Blutversorgung der Kreislaufperipherie.
Hilfsmittel: Körperersatzstücke, orthopädische oder andere Geräte (wie z. B. Rollstühle) zum Ausgleich eines körperlichen Funktionsdefizits (Behinderung) oder zur Sicherung des Erfolgs einer Heilbehandlung.


