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Indikation: sogenannte Heilanzeige; Grund zur Anwendung eines bestimmten diagnostischen oder therapeutischen Verfahrens in einem Krankheitsfall.



Innere Medizin: Spezialgebiet der Humanmedizin, das sich mit Prävention, Diagnostik, konservativer Therapie und Rehabilitation der Krankheiten der Atmungsorgane, des Herz- und Kreislaufs- sowie des Verdauungssystems, der Nieren und ableitenden Harnwege, des Bluts und der blutbildenden Organe, des Stoffwechsels, der Infektionskrankheiten sowie zum Teil auch mit Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats und allergischer bzw. Erkrankungen des Immussystems befaßt.



intrathekale Baclofenpumpe: implantierte Medikamentenpumpe die bei Bedarf krampflösende Mittel abgibt zur Behandlung von Spastiken.



kognitive Defizite: Beeinträchtigungen in den Bereichen Konzentration und Aufmerksamkeit, Gedächtnis, räumliche und konstruktive Leistungen, Planen und Problemlösen, Handlungsabläufe sowie Wahrnehmung.



Langzeit-EKG: Langzeitelektrokardiogramm; Hierbei handelt es sich um eine ununterbrochene Aufzeichnung von elektrischen Anregungen die Einfluß auf die Herzmuskelaktivität haben. Die Messung erfolgt über Elektroden, die auf die Haut aufgeklebt werden. Durch die ununterbrochene Aufzeichnung erhält der Arzt Informationen über mögliche Fehlsteuerungen des Herzens, die vielleicht besonders bei Belastungs- oder Ruhephasen auftreten.



Lungenfunktionsuntersuchung: Überprüfung der Mechanik und des Gasaustausches der Lungen in Ruhe und unter Belastungsbedingungen.



manuelle Lymphdrainage: Form der Streichmassage zur Beseitigung von Lymphstauungen, bei der unter kreisendem Druck massiert wird; anschließend Anlage eines Kompressionsverbandes; Anwendung: bei Schwellungen infolge von Operationen, rheumatischen Erkrankungen oder Venenstauungen.



MDK: Abkürzung für "Medizinischer Dienst der Krankenversicherung"; sozialmedizinischer Beratungs- und Begutachtungsdienst der gesetzlichen Krankenversicherung dem zur Verbesserung der Versorgungsqualität neben der Beratung und Begutachtung in Grundsatzfragen insbesondere die gutachtliche Stellungnahme zu einzelnen Leistungsfällen (z.B. zum Vorliegen von Pflegebedürftigkeit) obliegt.



Morbus Parkinson: häufigste neurologische Erkrankung des fortgeschrittenen Lebensalters; Symptome: leise u. monotone Sprache, Verlangsamung aller Bewegungen, gebückte Haltung, kleinschrittiger, schlurfender Gang, während des Schreibens kleiner werdende Schrift u. unwillkürliche, nicht beeinflußbare Bewegungsstörungen, Störungen der Haut, Nachlassen der Sexualfunktionen; Stimmungslabilität und Melancholie; Therapie: neben der medikamentösen Behandlung Krankengymnastik und psychosoziale Betreuung.



Multiple Sklerose: primär entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems mit herdförmiger Entmarkung; tritt vor allem zwischen dem 20. u. 40. (selten nach dem 50.) Lebensjahr und gehäuft bei Frauen auf; zu Beginn der Erkrankung unwillkürliche Muskelbewegungen, Augenmuskellähmungen, Blick-, Sprech-, Schluckstörung später Querschnittlähmung, Blasen-Mastdarm-Störungen; Therapie: neben der medikamentösen Behandlung sind physikalische Therapie (insbesondere Krankengymnastik), psychosoziale Unterstützung und Selbsthilfegruppen von besonderer Bedeutung.


Glossar
I - M