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SEP: Abkürzung für somatosensibel evozierte Potentiale; nach elektrischer Stimulation von Nerven im Rückenmark (spinale SEP) und im Gehirn (kortikale SEP) entstehende Reizantwort, die über der unteren Rücken- und Nackenpartie bzw. der Großhirnrinde abgeleitet werden kann.



Sondenernährung: Form der künstlichen Ernährung mit Einführung von dünnbreiiger oder flüssiger Nahrung durch eine Magensonde. Anwendung bei unzureichender Nahrungsaufnahme durch z.B. Schlucklähmungen.



spastische Lähmung: unwillkürliche Muskelbewegung bei Ausfall der Funktionen eines Körperteils.



Sprachtherapie: Logopädie; Prävention, Diagnostik, Therapie und Beratung von Patienten mit Stimm-, Sprech- oder Sprachstörungen durch einen Sprachheiltherapeuten (Logopäden).



Schädel-Hirn-Verletzungen: Oberbegriff für gedeckte bzw. offene Schädelverletzungen mit Gehirnbeteiligung; Einteilung nach dem Schweregrad, bezogen auf die Dauer der Bewußtlosigkeit.



Schlaf-Apnoe: episodisch auftretende Atemstillstand-Phasen von mehr als 10 Sekunden Dauer während des Schlafes.



Schlaganfall: Apoplexie, sogenannter Gehirnschlag; meist plötzlich einsetzende Symptome mit Bewußtseinsstörung und ausgeprägter motorischer Lähmung; Therapie: Überwachung von Atmung und Kreislauf, gegebenenfalls Behandlung einer Hirnschwellung oder Blutdrucksenkung, frühzeitig Krankengymnastik.



Thrombose: vollständiger oder teilweiser Verschluß von Arterien und Venen sowie der Herzhöhlen durch Blutgerinnung.



transkranielle Dopplersonographie: Die intra oder transkranielle Doppler-/Duplexsonographie ist ein nicht belastendes und gefahrloses Ultraschallverfahren zur Beurteiung der großen Hirnbasisgefäße und dient neben der Erkennung von arteriellen und venösen Durchblutungsstörungen des Gehirns der Beurteilung der Hirnstrukturen selbst.
Diese Untersuchungsverfahren ergänzen die Informationen, die i.R. der extrakraniellen Doppler-/Duplexsonographie gewonnen werden.



transösophageale Echokardiographie: Form der Echokardiographie, bei der mit Hilfe eines in die Speiseröhre eingeführten Endoskops, an dessen Spitze sich der Schallkopf befindet, durch die räumliche Nähe und den Wegfall von Hindernissen (Rippen, Lungengewebe) eine bessere Darstellung des Herzens möglich ist.


Glossar
S - U