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Geriatrische Rehabilitation

Die Abteilung Geriatrische Rehabilitation umfasst derzeit 47 Betten. In ihr werden überwiegend Patienten aufgenommen, die im höheren Lebensalter nach einer akuten Erkrankung der weiterführenden stationären Rehabilitation bedürfen. Die meisten Patienten werden aus anderen Krankenhäusern zu uns verlegt. In geringerem Maße erfolgt aber auch die Einleitung einer Rehabilitationsmaßnahme durch den Hausarzt oder die Krankenkasse.

Die häufigsten Erkrankungen sind hierbei Schlaganfälle, Knochenbrüche der Hüfte, des Beckens, von Wirbelkörpern und anderen Knochen, ein Gelenkersatz bei Verschleiß oder Knochenbruch, Beinamputation und - immer häufiger - verzögerter Rekonvaleszenz nach langen, teils intensiv-medizinischen Krankenhausbehandlungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die kardiologisch-geriatrische Rehabilitation, für die zum Beispiel Patienten nach einer akuten Herzschwäche, nach Herzklappen- oder Bypass-Operationen oder nach einem Herzinfarkt in Frage kommen. Die Regeldauer einer solchen stationären Rehabilitation ist ungefähr drei Wochen und kann in Abhängigkeit von bestimmten Fragestellungen verkürzt oder verlängert werden. Hierbei steht gerade die Frage der Rehabilitationsfähigkeit immer wieder auch seitens der Krankenkassen im Vordergrund.

Zielsetzung der geriatrischen Rehabilitation ist die Wiederherstellung einer größtmöglichen Selbständigkeit im Bereich der Selbstversorgung und der Mobilität. Häufig ist diese nur mit Hilfsmitteln wie zum Beispiel einem Handstock, einem Rollator oder anderen Hilfsmitteln zu erreichen. In der geriatrischen Rehabilitation arbeitet ein interdisziplinäres Team aus Krankenpflege, Krankengymnastik, physikalischer Medizin und Ergotherapie unter ärztlicher Leitung mit dem Patienten. Es werden regelmäßige Therapiekonferenzen zur Absprache und Zielbestimmung zwischen den Berufsgruppen abgehalten. Ergänzend werden je nach Fragestellung auch Mitarbeiter der Sprachtherapie, Psychologie und Neuropsychologie eingesetzt.

Eine große Bedeutung haben die Pflegeüberleitung und der Sozialdienst in der Beratung der Patienten und deren Angehörigen und die Vorbereitung der Entlassung aus dem Krankenhaus. Auch der Bereich der Hilfsmittelversorgung und häuslichen Pflegeumfeldplanung wird interdisziplinär in der Therapiekonferenz besprochen und eingeleitet. Oftmals sind Verordnungen für Hilfsmittel schon im Krankenhaus notwendig, um die Rückkehr in das soziale Umfeld zu ermöglichen. Die Betreuung durch die Ernährungsberatung und die Krankenhausseelsorge ist in unserem Hause ebenfalls gegeben.









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