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Ambulanz für Botulinumtoxin

In der Therapie der spastischen Bewegungsstörungen und anderer motorischer Erkrankungen sowie von chronischer Migräne und vermehrtem Schwitzen wird zunehmend Botulinumtoxin eingesetzt. In den letzten Jahren sind in der Behandlung der spastischen Bewegungsstörungen verschiedene neue Verfahren zur Anwendung gekommen. Neben der oralen Medikation von Antispastika (z.B. Lioresal, Dantamacrin etc.) ist hier vor allem die kontinuierliche Gabe von Lioresal in den Liquorraum (intrathekale Applikation) mit Hilfe von unter der Haut implantierten elektronischen Pumpsystemen und die gezielte Anwendung von Botulinumtoxin Injektionen in die spastische Muskulatur zu nennen. Aber auch spezielle physikalische Verfahren wie die Schienung von Gelenken oder redressierende Gipse bei ausgeprägter Beugespastik kommen zur Anwendung.

In der Ambulanz für spastische Bewegungsstörungen werden Patienten betreut, deren Spastik mit einer alleinigen oralen Medikation nicht zu beherrschen ist. In der Ambulanz können sämtliche zugelassenen Anwendungen von Botulinumtoxin durchgeführt werden. Kosmetische Behandlungen führen wir jedoch nicht durch.

Die Überweisung kann durch jeden Vertragsarzt erfolgen. Nur die erste Überweisung muss durch einen Facharzt für Neurologie oder Nervenheilkunde erfolgen.



Anmeldung


Roswitha Marsmann

Chefarztsekretärin
Prof. Dr. med. Dr. phil. Evers

Tel.: 05156 / 782-290
Fax: 05156 / 782-288
neurologie@krankenhaus-lindenbrunn.de

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