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06.11.2018

Ein Leben mit Sprachstörung

Workshop "Aphasie in der Familie" hilft Aphasikern und Angehörigen
 
Die fünfte Auflage des Workshops "Aphasie in der Familie", veranstaltet vom Aphasie Regionalzentrum Lindenbrunn, hat am 22. September mit neuem Moderatorenteam stattgefunden. Lara Frewert, M.A. akademische Sprachtherapeutin, und Lena Fokken M.A., klinische Linguistin (bkl), aus der sprachtherapeutischen Abteilung des Krankenhauses haben in dem Workshop den Umgang mit dem Thema Sprachstörungen mit Familien, Paaren und Einzelpersonen vertieft. Teilnehmer waren Betroffene sowie Angehörige.

Der Vormittag wurde gemeinsam in der Großgruppe verbracht. Nach einer Kennlernphase wurden hier bereits erste Erfahrungen aus dem Alltag mit Aphasie untereinander ausgetauscht. Nach einem gemeinsamen Mittagessen hat es in Kleingruppen einen intensiveren Erfahrungsaustausch gegeben. Betroffene und Angehörige konnten getrennt voneinander von Schwierigkeiten, aber auch von positiven Situationen aus dem Leben mit Aphasie zu berichten. Gemeinsam mit den Moderatorinnen wurden anschließend Plakate zur der Fragestellung "Wie hat sich das Zusammenleben durch die Aphasie verändert?" erstellt. Die einzelnen Plakate wurden zum Abschluss in der Großgruppe vorgestellt und erläutert. Die Teilnehmer waren sich einig, dass es für alle ein rundum gelungener Tag war. Der Austausch mit anderen Betroffenen, egal ob Aphasiker oder Angehörige, helfe Ihnen über die Schwierigkeiten zu sprechen, die mit der Krankheit einhergehen und die ein oder andere Idee mitzunehmen, ihr Leben einfacher zu gestalten.

 



Die Ergebnisse des Workshops halten die Teilnehmer auf Plakaten fest.


Die Moderatorinnen: Lara Frewert (l.), M.A. akademische Sprachtherapeutin
und Lena Fokken M.A. (r.), klinische Linguistin (bkl).

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